Fernsehen, Radio hören, Telefonieren:
Die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen

Die häufigsten Freizeitbeschäftigungen

Medien dominieren unseren Alltag

Von je 100 Befragten sagen, sie üben in ihrer Freizeit regelmäßig (mindestens einmal pro Woche) aus:

  
Fernsehen97
Radio hören90
Telefonieren (von zu Hause)90
Internet76
Telefonieren (von unterwegs)75
Gedanken nachgehen74
Zeitungen/Zeitschriften lesen73
Über wichtige Dinge reden70
Zeit mit dem Partner verbringen67
Ausschlafen66
Sich in Ruhe pflegen64
Computer60
Kaffeetrinken/Kuchen essen56
Musik hören51

Die häufigsten Freizeitaktivitäten: Medien dominieren unseren Alltag

Die Auswahl an Freizeitbeschäftigungen in Deutschland wächst unaufhaltsam. Ob sportlich oder medial, draußen oder drinnen, allein oder gemeinsam, kostenintensiv oder kostenlos – die Freizeitbranche hat für jeden etwas zu bieten. Doch trotz aller Möglichkeiten bleibt das Fernsehen die mit Abstand häufigste Freizeitaktivität der Bundesbürger. So geben 97 Prozent der Bevölkerung an, regelmäßig – mindestens einmal pro Woche – fernzusehen.  

„Das Fernsehen fesselt seit fast einem halben Jahrhundert seine Zuschauer. Zwar wird im Alltag seltener gemeinsam mit der ganzen Familie geschaut, dafür werden aber bestimmte Formate zunehmend im eigenen Wohnzimmer inszeniert: Ob Supershow, Lieblingsserie oder Sportevent – gemeinsam wird sich mit Freunden vor dem ‚Lagerfeuer‘ im Wohnzimmer versammelt. Was zählt, ist das gemeinsame Mitfiebern, der Austausch und die Geselligkeit“, so Professor Ulrich Reinhardt, der Wissenschaftliche Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen.

Betrachtet man die häufigsten Freizeitaktivitäten genauer, lassen sich hier drei Hauptgruppen unterscheiden:

  1. Die Mediennutzung. Sechs der zehn häufigsten Freizeitaktivitäten sind durch Medien geprägt. Hierbei dominieren sowohl die klassischen Medienformate wie Fernsehen, Radio hören, Telefonieren oder Zeitunglesen als auch die neueren wie Internet und Smartphone den Freizeitalltag der Bundesbürger. Insbesondere für die junge Generation sind letztere nicht nur Zeitvertreib, sondern auch Mittel zum Zweck, um Aktivitäten zu koordinieren, soziale Kontakte zu pflegen oder abzuschalten.
  2. Die Regeneration. Die Erholung von und für die Arbeit war über Jahrhunderte der Hauptzweck der Freizeit. Auch gegenwärtig wollen viele Bundesbürger in ihrer freien Zeit ausschlafen, faulenzen oder einfach ihren Gedanken nachgehen. Diese passiven Beschäftigungen bleiben daher wichtige Elemente der Freizeitgestaltung, für die sich viele Bundesbürger sogar mehr (Frei)Zeit wünschen.
  3. Die Kontakte. Die Pflege der eigenen sozialen Kontakte ist die dritte Säule der Freizeit. Gemeinsame Zeit mit dem Partner, der Familie und den Freunden verbringen oder über wichtige Dinge reden, in einem Verein aktiv sein u.v.m. sorgt für Abwechslung und Anregung, Entlastung und Stressabbau und somit für eine Steigerung des individuellen Wohlbefindens.