Mediennutzung – Das hat sich im letzten Jahrzehnt getan

Freizeit-Monitor 2023

5. September 2023

Mediennutzung im 10-Jahresvergleich

Von je 100 Befragten üben als regelmäßige Freizeitaktivität (wenigstens einmal pro Woche) aus:

2013 2023 Veränderung +50 Handy spiele, surfen, chatten 28 78 +42 Internet nutzen 55 97 +33 Social Media-Angebote nutzen 34 67 +21 Privat eine E-Mail lesen oder schreiben 60 81 +21 PC, Laptop, Tablet beschäftigen 61 82 +20 Videospiele spielen (Playstation o.ä.) 11 31 +16 Onlineshopping 8 24 +10 E-Books lesen 5 15 +1 Buch lesen 35 36 -12 Fernsehen 96 84 -14 Unterwegs telefonieren 72 58 -17 Radio hören 89 72 -25 Telefonieren von daheim 88 63 -32 Zeitung, Zeitschrift, Illustrierte lesen 74 42
Repräsentativbefragung von 2.000 Personen. ab 18 J. in Deutschland,
Jul. / Aug. 2023 www.stiftungfuerzukunftsfragen.de
Daten als Tabelle
Mediennutzung im 10-Jahresvergleich — Von je 100 Befragten üben als regelmäßige Freizeitaktivität (wenigstens einmal pro Woche) aus:
20132023Veränderung
Handy spiele, surfen, chatten2878+50
Internet nutzen5597+42
Social Media-Angebote nutzen3467+33
Privat eine E-Mail lesen oder schreiben6081+21
PC, Laptop, Tablet beschäftigen6182+21
Videospiele spielen (Playstation o.ä.)1131+20
Onlineshopping824+16
E-Books lesen515+10
Buch lesen3536+1
Fernsehen9684-12
Unterwegs telefonieren7258-14
Radio hören8972-17
Telefonieren von daheim8863-25
Zeitung, Zeitschrift, Illustrierte lesen7442-32
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Die Mediatisierung und Digitalisierung der Freizeit setzt sich weiter fort. Wie auch schon in den letzten Jahren werden viele der neuen Medien immer häufiger genutzt. Beschäftigungen wie die Nutzung des Smartphones zum Spielen, Surfen oder Chatten, das Aktivsein in Sozialen Netzwerken oder der private Gebrauch von Computer, Laptop, Tablet und Co konnten einen deutlichen Zuwachs in den letzten zehn Jahren verzeichnen und sind aus der Freizeitgestaltung vieler Bundesbürger nur noch schwer wegzudenken.

Einbußen mussten dagegen das klassische Fernsehen und das Radio hinnehmen, obwohl sie mit vergleichsweise hohen Werten (Fernsehen: 84% und Radio hören: 72%) noch immer zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen zählen.

Die größten Verluste im Medienbereich mussten die Zeitungsbranche, sowie Herausgeber von Zeitschriften und Illustrierten hinnehmen. Derzeit liest nicht einmal mehr die Hälfte der Bevölkerung wenigstens einmal in der Woche ein solches Print-Medium. Kostengründe, Bequemlichkeit, Aktualität oder Nachhaltigkeit – vieles spricht für eine Verdrängung von gedruckten Ausgaben durch digitale Alternativen.

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