Außerhausaktivitäten: Erlebnisdrang statt Tradition
Freizeit-Monitor 2024
27. August 2024
AUßERHAUSAKTIVITÄTEN: ERLEBNISDRANG STATT TRADITION
Außerhausbeschäftigungen im 10-Jahresvergleich
Von je 100 Befragten üben als außerhäusliche Aktivität (wenigstens einmal pro Monat) aus:
Daten als Tabelle
| 2014 | 2024 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Tagesausflug machen | 25 | 38 | +13 |
| Wochenendfahrt | 5 | 14 | +9 |
| Essen gehen / Restaurant besuchen | 47 | 55 | +8 |
| Auf Flohmarkt gehen | 7 | 15 | +8 |
| Ehrenamtliches Engagement | 18 | 23 | +5 |
| Gartenarbeit oder Urban Gardening | 49 | 53 | +4 |
| Einkaufsbummel machen | 47 | 46 | -1 |
| In einem Verein aktiv sein | 27 | 26 | -1 |
| Gottesdienst / Kirche besuchen | 13 | 12 | -1 |
| Zum Stammtisch gehen | 18 | 16 | -2 |
| In ein Einkaufscenter gehen | 47 | 44 | -3 |
| Cruisen (mit dem Auto / Motorrad) | 50 | 46 | -4 |
| In die Kneipe gehen | 36 | 27 | -9 |
Im 10-Jahresvergleich zeigt sich bei einigen Außerhausbeschäftigungen eine Zunahme. Besonders Tagesausflüge und Wochenendfahrten erfreuen sich wachsender Beliebtheit, und zeigen ein gesteigertes Bedürfnis nach erlebnisorientierten Unternehmungen. Auch der Besuch von Restaurants und Flohmärkten sowie ehrenamtliche Tätigkeiten haben zugenommen. Sie verdeutlichen die zunehmende Bedeutung von sozialer Interaktion in der Freizeit.
Leicht rückläufig sind dagegen Freizeitbeschäftigungen wie cruisen mit dem Auto / Motorrad, Vereinsaktivitäten oder der regelmäßige Besuch von Gottesdiensten, Kneipen oder Shopping-Centern. Gemeinsam ist diesen Aktivitäten, dass sie eher als traditionell, bekannt und gewöhnlich wahrgenommen werden und nicht mit neu, ungewöhnlich oder spannend assoziiert werden.


