Weniger Pflege, mehr chillen
Freizeit-Monitor 2023
5. September 2023
Regenerative Freizeitaktivitäten im 10-Jahresvergleich
Weniger Pflege, mehr chillen
Von je 100 Befragten üben als regelmäßige Freizeitaktivität (wenigstens einmal pro Woche) aus:
Daten als Tabelle
| 2013 | 2023 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Faulenzen, Nichtstun, Chillen | 50 | 63 | +13 |
| Kaffetrinken / Kuchen essen | 53 | 60 | +7 |
| Wellnessangebote nutzen | 3 | 7 | +4 |
| Eigenen Gedanken nachgehen | 70 | 72 | +2 |
| Mittagsschlaf halten | 29 | 31 | +2 |
| Buch lesen | 35 | 36 | +1 |
| Kreuzworträtsel / Sudoku | 22 | 21 | -1 |
| Ausschlafen | 62 | 59 | -3 |
| In Ruhe pflegen | 60 | 35 | -25 |
Vom entspannten Kaffeetrinken übers Faulenzen auf der Couch bis hin zum Mittagsschlaf – in den letzten zehn Jahren haben viele regenerative Freizeitaktivitäten verstärkt an Bedeutung gewonnen. Als eine Art Ausgleich bieten sie Verschnaufpausen in einem zunehmend schnelllebig werdenden Alltagsleben. Diese Zeit wird von einer Mehrheit der Bundesbürger auch immer häufiger fürs „Nichtstun“ genutzt – weniger oft wird sie dagegen für andere vermeintlich entspannende Tätigkeiten aufgewendet, wie der eigenen Pflege, einer Auszeit in der Badewanne oder dem Lösen von Kreuzworträtzeln und Co.


