Erholung: Chillen statt pflegen
Freizeit-Monitor 2024
27. August 2024
ERHOLUNG: CHILLEN STATT PFLEGEN
Regenerative Freizeitaktivitäten im 10-Jahresvergleich
Weniger pflegen, mehr chillen
Von je 100 Befragten üben als regelmäßige Freizeitaktivität (wenigstens einmal pro Woche) aus:
Daten als Tabelle
| 2014 | 2024 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Faulenzen, Nichtstun, Chillen | 47 | 60 | +13 |
| Buch lesen | 33 | 34 | +1 |
| Mittagsschlaf halten | 32 | 31 | -1 |
| Kreuzworträtsel / Sudoku | 21 | 20 | -1 |
| Eigenen Gedanken nachgehen | 71 | 69 | -2 |
| Kaffee trinken/ Kuchen essen | 63 | 60 | -3 |
| Ausschlafen | 65 | 57 | -8 |
| In Ruhe pflegen | 61 | 34 | -27 |
In einer Zeit, in der Stress und Schnelllebigkeit das tägliche Leben charakterisieren, verändern sich auch die regenerativen Freizeitaktivitäten. Während einst die eigene Pflege oder auch das Ausschlafen eine große Rolle gespielt haben, entschleunigen gegenwärtig viele Bürger ganz bewusst beim Nichtstun – sie wollen dabei abschalten und sich höchsten leicht berieseln lassen. Trotz der Vorzüge, die diese Aktivität bietet, bleibt der Wunsch nach noch mehr Erholung unerfüllt, da viele sich durch FOMO und gesellschaftlichen Druck gehemmt fühlen und sich nicht wirklich Zeit für sich selbst nehmen. Wichtig für die Erholung wäre aktives und bewusstes Nichtstun ohne schlechtes Gewissen.


