Außerhäusliche Aktivitäten
Freizeit-Monitor 2026
25. August 2026
Außerhaus-Freizeitaktivitäten im Zehnjahresvergleich
Auf Achse statt am Tresen
Von je 100 Befragten üben als regelmäßige Freizeitaktivität (wenigstens einmal pro Monat) aus:
Daten als Tabelle
| 2016 | 2026 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Essen gehen | 49 | 56 | +7 |
| Auf Flohmarkt gehen | 9 | 16 | +7 |
| Wochenendfahrt | 7 | 13 | +6 |
| Ehrenamtliches Engagement | 19 | 24 | +5 |
| Gartenarbeit / Urban Gardening | 48 | 52 | +4 |
| Einkaufsbummel machen | 49 | 49 | 0 |
| Tagesausflug machen | 41 | 40 | -1 |
| Gottesdienst / Kirche besuchen | 15 | 12 | -3 |
| Zum Stammtisch gehen | 19 | 16 | -3 |
| In die Kneipe gehen | 36 | 26 | -10 |
Auf Achse statt am Tresen
Die Bundesbürger zieht es hinaus – aber anders als früher: Mindestens einmal im Monat machen 40 % einen Tagesausflug (2016: 26 %), 56 % gehen essen (2016: 49 %) und 13 % unternehmen eine Wochenendfahrt mit Übernachtung (2016: 7 %). Auch der Bummel über Floh-, Antik- und Kreativmärkte legt zu (16 % nach 9 % im Jahr 2016), ebenso das ehrenamtliche Engagement (24 % nach 19 %).
Klassische Institutionen des geselligen Lebens verlieren dagegen weiter an Bedeutung: Der Kneipenbesuch ist von 36 % (2016) auf 26 % gesunken, der Stammtisch von 19 % auf 16 %, der Gottesdienstbesuch von 15 % auf 12 %. Stabil hoch bleiben die Gartenarbeit, der 52 % mindestens einmal im Monat nachgehen (2016: 48 %), und der Einkaufsbummel (49 %).


