Stress in der Freizeit

Freizeit-Monitor 2022

20. September 2022

Nichts stresst die Bundesbürger in ihrer Freizeit so sehr, wie Zeit zu vergeuden – sei es beim Schlange stehen oder im Stau. Aber auch Mitmenschen stressen die Deutschen, indem sie einen stören, man die Gesellschaft von Menschen ertragen muss, die man nicht mag, oder einem schlichtweg zu wenig Zeit für sich oder andere bleibt. Gemeinsam ist all diesen Stressfaktoren, dass sie im Zeitvergleich abgenommen haben. Erklärt werden kann dies mit den Auswirkungen der Pandemie. Sie hat zu weniger Kontaktmöglichkeiten, weniger Angeboten und mehr individueller Zeit geführt. Mehr Stress als vor der Pandemie empfinden die Deutschen vor allem durch gefühlte Verpflichtungen, ständige Erreichbarkeit sowie der Werbeflut im Internet, Fernsehen und Alltag. Am meisten gestiegen ist der Stresslevel jedoch bei der eigenen Lebensplanung, sei es in puncto Karriere, Familie oder Selbstverwirklichung.

 

Die größten Stress-Steigerung sehen die Bundesbürger derzeit in der eigenen Lebensplanung, im Spannungsfeld zwischen Karriere, Familie und Selbstverwirklichung. Zudem fühlen sie sich gestresst durch Erwartungen von Dritten, scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten und durch das Zurückstellen von eigenen Bedürfnissen. Ein Ausstieg aus diesem Hamsterrad ist nicht einfach, weshalb auch die Gefahr von Burnout steigt.

 

Corona hat positive Auswirkungen auf unseren Freizeitstress. Weniger Kontaktmöglichkeiten, weniger Angebote und mehr individuelle Zeit verringerten das Stresslevel vieler Bürger.

Ihre Ansprechpartnerin

Ayaan Güls
Pressesprecherin

Tel. 040/4151-2264
Fax 040/4151-2091
guels@zukunftsfragen.de

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