Soziale Aktivitäten
Freizeit-Monitor 2025
5. August 2025
Soziale Freizeitaktivitäten im 15-Jahresvergleich
Zwischenmenschliche Kontakte nehmen ab
Von je 100 Befragten üben als regelmäßige Freizeitaktivität (wenigstens einmal pro Woche) aus:
Daten als Tabelle
| 2010 | 2025 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Einladen / eingeladen werden | 12 | 10 | -2 |
| Außerhäuslich etwas mit Freunden unternehmen | 21 | 19 | -2 |
| Freunde / Bekannte zu Hause treffen | 24 | 20 | -4 |
| Sex / Erotik | 38 | 32 | -6 |
| Mit Kindern etwas machen / unternehmen | 35 | 28 | -7 |
| Gemeinsame Zeit mit Partner/in | 72 | 64 | -8 |
| Mit Nachbarn treffen / plaudern | 47 | 33 | -14 |
Weniger soziale Interaktion
Das wöchentliche Treffen mit Freunden zu Hause ist von 24 % (2010) auf 20 % (2025) gesunken. Auch gemeinsame Unternehmungen und Einladungen nahmen leicht ab. Das Treffen oder Plaudern mit Nachbarn gehört zwar für ein Drittel der Bevölkerung (33 %) weiterhin zur Wochenroutine, hat im Langzeitvergleich jedoch deutlich an Bedeutung verloren (2010: 47 %).
Auch innerhalb der Familie finden Begegnungen seltener statt: Großeltern sehen ihre Enkel heute nur noch halb so häufig wie vor 15 Jahren (2025: 11 %, 2010: 22 %), es wird weniger Zeit mit dem Partner verbracht (64 % vs. 72 %) und seltener mit den Kindern gespielt (28 % vs. 35 %).
Organisierte und öffentliche Formen der Geselligkeit verzeichnen ebenfalls durchgehend sinkende Werte. Der wöchentliche Besuch von Kneipen oder Bars hat sich seit 2010 fast halbiert – von 12 % auf 7 %. Auch Stammtischrunden, Disco- oder Clubbesuche sind rückläufig.


