Soziale Aktivitäten

Freizeit-Monitor 2026

25. August 2026

Soziale Freizeitaktivitäten im Zehnjahresvergleich

Zwischenmenschliche Kontakte nehmen ab

Von je 100 Befragten üben als regelmäßige Freizeitaktivität (wenigstens einmal pro Woche) aus:

2016 2026 Veränderung +4 Einladen / eingeladen werden 7 11 +4 Außerhäuslich etwas mit Freunden unternehmen 15 19 +3 Freunde / Bekannte zu Hause treffen 16 19 0 Mit Kindern etwas machen / unternehmen 29 29 -1 Sex / Erotik 34 33 -7 Gemeinsame Zeit mit Partner/in 71 64 -9 Mit Nachbarn treffen / plaudern 39 30
Repräsentativbefragung von 3.000 Personen. ab 18 J. in Deutschland,
Juli 2026 www.stiftungfuerzukunftsfragen.de
Daten als Tabelle
Soziale Freizeitaktivitäten im Zehnjahresvergleich — Von je 100 Befragten üben als regelmäßige Freizeitaktivität (wenigstens einmal pro Woche) aus:
20162026Veränderung
Einladen / eingeladen werden711+4
Außerhäuslich etwas mit Freunden unternehmen1519+4
Freunde / Bekannte zu Hause treffen1619+3
Mit Kindern etwas machen / unternehmen29290
Sex / Erotik3433-1
Gemeinsame Zeit mit Partner/in7164-7
Mit Nachbarn treffen / plaudern3930-9

 

Nachbarschaft und Paarzeit verlieren – Freunde treffen legt wieder zu

Das soziale Leben zeigt im Zehnjahresvergleich zwei Gesichter. Auf der einen Seite setzt sich die Erosion der beiläufigen Kontakte fort: Trafen sich 2016 noch 39 % der Bundesbürger mindestens einmal pro Woche mit ihren Nachbarn, sind es heute 30 % – der stärkste Rückgang unter den sozialen Aktivitäten. Auch die gemeinsame Zeit mit dem Partner (64 % nach 71 %) und die Intimität (33 % nach 34 %) werden seltener.

Auf der anderen Seite wachsen die aktiv gepflegten Freundschaften: Freunde und Bekannte zu Hause treffen 19 % wöchentlich (2016: 16 %), außerhäuslich etwas mit Freunden unternehmen ebenfalls 19 % (2016: 15 %), und das Einladen bzw. Eingeladenwerden hat sich von 7 % auf 11 % erhöht. Das gemeinsame Spielen und Unternehmen mit Kindern bleibt stabil bei 29 %.

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