Spaß in der Freizeit
Freizeit-Monitor 2025
5. August 2025
Was am meisten Spaß macht Zeit für den Partner, Sex und Spontanität
Von je 100 Bundesbürgern geben an, folgende Aktivitäten machen viel Spaß:
Daten als Tabelle
| Zeit mit dem Partner verbringen | 74 |
| Erotik, Sex | 70 |
| Spontan tun, wozu man gerade Lust hat | 68 |
| Ausschlafen | 68 |
| Einem persönlichen Hobby nachgehen | 66 |
| In der Natur aufhalten | 66 |
| Musik hören | 66 |
| Mit Tieren beschäftigen | 66 |
| Tagesausflug machen | 65 |
| Essen gehen / Restaurant besuchen | 63 |
| Mit Kindern etwas gemeinsam machen | 60 |
| Außerhäuslich etwas mit Freunden machen | 60 |
Flop 10
Was in der Freizeit gar keinen Spaß macht
Von je 100 Bundesbürgern geben an, folgende Aktivitäten machen gar keinen Spaß:
Daten als Tabelle
| Aufgeschobene Dinge erledigen | 39 |
| Gottesdienst / Gotteshaus besuchen | 28 |
| Unterwegs telefonieren | 24 |
| Postkarten oder Briefe schreiben | 21 |
| An einem virtuellen Event teilnehmen | 21 |
| Privat eine E-Mail lesen oder schreiben | 21 |
| Spielhalle, Spielothek, Wettbüro besuchen | 20 |
| Tagebuch oder Bullet Journal fuehren | 20 |
| Handarbeiten | 19 |
| In ein Shopping- / Einkaufscenter gehen | 18 |
Die Kluft zwischen Freizeit-Alltag und Freizeit-Wunsch
Der Freizeitalltag vieler Menschen ist von medialer Dauerpräsenz geprägt – sei es durch Telefonate, Internetnutzung, Fernsehen oder Radio. Diese Tätigkeiten nehmen zwar einen großen Teil der wöchentlichen Freizeit ein, schneiden beim Thema „Spaßfaktor“ jedoch nur mittelmäßig ab. Es entsteht der Eindruck: Ein großer Teil der Freizeit wird mit Routinen gefüllt – nicht mit echter Leidenschaft.
Wirkliche Freude bereiten hingegen einfache, spontane und private Momente: gemeinsame Zeit mit dem Partner, Sexualität, persönliche Hobbys oder der Aufenthalt in der Natur. Spontane Unternehmungen ohne feste Planung gehören zu den Highlights vieler Menschen. Verpflichtende Aktivitäten mit geringem Erholungswert rangieren hingegen auf den hinteren Plätzen der Beliebtheitsskala – wie der Besuch von Gottesdiensten, ehrenamtliches Engagement oder Weiterbildungen.
Ulrich Reinhardt: „Die Deutschen unterscheiden sehr genau zwischen bloßem Zeitvertreib und wahrer Erfüllung. Der Wunsch nach Entschleunigung, Intimität und Selbstbestimmung ist klar erkennbar.“


