Regenerative Aktivitäten

Freizeit-Monitor 2026

25. August 2026

Regenerative Freizeitaktivitäten im Zehnjahresvergleich

Faulenzen statt Badewanne

Von je 100 Befragten üben als regelmäßige Freizeitaktivität (wenigstens einmal pro Woche) aus:

2016 2026 Veränderung +15 Faulenzen, Nichtstun, Chillen 47 62 +4 Buch lesen 31 35 +4 Kaffee trinken / Kuchen essen 55 59 +2 Wellness 4 6 +2 Mittagsschlaf halten 27 29 0 Kreuzworträtsel / Sudoku 18 18 -3 Eigenen Gedanken nachgehen 73 70 -6 Ausschlafen 63 57 -25 Sich in Ruhe pflegen / Badewanne 62 37
Repräsentativbefragung von 3.000 Personen. ab 18 J. in Deutschland,
Jul. / Aug. 2024 www.stiftungfuerzukunftsfragen.de
Daten als Tabelle
Regenerative Freizeitaktivitäten im Zehnjahresvergleich — Von je 100 Befragten üben als regelmäßige Freizeitaktivität (wenigstens einmal pro Woche) aus:
20162026Veränderung
Faulenzen, Nichtstun, Chillen4762+15
Buch lesen3135+4
Kaffee trinken / Kuchen essen5559+4
Wellness46+2
Mittagsschlaf halten2729+2
Kreuzworträtsel / Sudoku18180
Eigenen Gedanken nachgehen7370-3
Ausschlafen6357-6
Sich in Ruhe pflegen / Badewanne6237-25

 

Chillen boomt, die Badewanne verliert – Erholung wird individueller

Bewusstes Faulenzen, Nichtstun und Chillen ist der große Gewinner des Jahrzehnts: 62 % der Bundesbürger gehört es zur wöchentlichen Freizeit – 2016 waren es 47 %. Auch das Buch legt leicht zu (35 % nach 31 %), die Beschäftigung mit den eigenen Gedanken bleibt mit 70 % ein fester Bestandteil der Erholung. Die traditionelle Kaffeetafel (59 % nach 55 %) und der Mittagsschlaf (29 % nach 27 %) halten ihr Niveau im Zehnjahresvergleich – erst im vergangenen Jahr haben beide etwas nachgegeben.

Deutlich verloren haben zwei Rituale: das Ausschlafen (57 % nach 63 % im Jahr 2016) und vor allem die ausgiebige Körperpflege samt Wannenbad, die sich von 62 % auf 37 % fast halbiert hat. Kreuzworträtsel und Sudoku bleiben mit 18 % das stabile Vergnügen einer Minderheit.

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